Architekturfotografie – Faszinierend e Bauten ablichten

Schon seit frühen Kindertagen hat mich die Fotografie stets fasziniert und begleitet. Anfänglich war dies ein überaus kostspieliges Hobby, waren Digitalkameras damals noch recht ungebräuchlich und die analoge Fotoentwicklung recht teuer. Meine erste Kamera, eine Polaroid, habe ich von meinem Vater zur Firmung bekommen und sie gleich vom ersten Tag an in mein Herz geschlossen. Am Anfang knippste ich zwar eher wild drauf los, was vor allem nichtssagende, qualitativ eher minderwertige Fotos bedeutete. Mit der Zeit und mit tatkräftiger Unterstützung meines Papas wurden die Fotos aber immer besser. Es gab Zeiten, an denen verging kein Tag an dem ich mich nicht auch theoretisch immer mehr mit der Fotografie beschäftigte. ISO-Belichtung, der richtige Winkel, Licht- und Schattenspiel – mit alledem und noch viel mehr habe ich mich viele hunderte Stunden beschäftigt. Je älter ich wurde umso mehr begann ich mich auch für Bauten aller Art und Architektur im Allgemeinen zu interessieren. Ob nun spätgotische Werke oder historische Klassiker des Barock. Egal ob in Meissen oder wann immer wir auf Urlaub waren, überall versuchte ich mich in die unterschiedlichen Baustile hineinzuversetzen und zu verstehen, was der ausführende Architekt sich bei der Planung gedacht hat. Mit den Jahren kombinierte ich beide Interessensgebiete immer mehr und ich spezialisierte mich zunehmend auf die Architekturfotografie.

Lomo macht das Leben bunter

Schon bald nach meinen ersten Polaroids habe ich mich mit anderen Kameras versucht. Besonders bei der Lomographie blieb ich hängen. Diese Art von Kameras wurden ursprünglich in Russland gebaut und verkauft, erfreuen sich mittlerweile aber weltweit großer Beliebtheit. Zum einen, da sie recht handlich und daher praktisch überall mit hingenommen werden können, zum anderen aber auch durch die spezielle Art von Fotos, welche nur mit Lomo-Kameras so möglich sind. Auch können bei einer Lomo die unterschiedlichsten Filme eingesetzt werden, was immer wieder zu interessanten Effekten führt und einen oft Rästeln lässt, wie der Fotograf diese Werke erzeugen konnte.

Digital ist genial

Bereits in den frühen 2000er-Jahren habe ich eine erste digitale Fotokamera erworben und war von Anbeginn hellauf von ihr angetan. Die praktische Möglichkeit immer und zu jeder Zeit kostengünstig Schnappschüsse zu machen fand ich einfach grandios. Mit der Zeit entwickelte ich ein immer größeres Gespür für das Ablichten von Objekten im digitalen Format und auch mit der Thematik der Nachbearbeitung beschäftigte ich mich eingehend, wodurch ich in der Postproduktion durch gezielte Eingriffe die Fotos noch besser aufwerten konnte. Heute bevorzuge ich diese Art der Fotografie jener der analogen Form.